2010-12-25

Facebook’s voraussichtbarer Abfall



Wer würde heute wagen, die Wichtigket der sozialen Medien zu verneinen ? Sie erscheinen unvermeidlich, und nähren sich unaufhörlich von der viralen Kontamination. Wir rennen fleissig zwischen Myspace, Youtube, Facebook, Classmates, Twitter (bald 200 Milionen Benutzer), usw., ängstlich überall anwesend zu sein. Linkedin Begründer Reid Hoffman (70 Milionen Eingeschriebene) könnte behaupten, dass „Myspace ist der Bar, Facebook das Barbecue im Garten, Linkedin das Büro“. Und diese sozialen Medien vervielfachen sich: Flickr, Myheritage, Trombi, Last.fm, Plexo in den Vereinigten-Staaten, Viadeo in Frankreich, Xing im Deutschland, Jobssip im Spanien, Renren Xiaonei in China (eine Nachahmung von Facebook, deren Tittel bedeutet: die Leute auf dem Campus), und sogar im Afrika mit dem cellular Telefon : iYam.mobi, von Fritz Ekwoge entwickelt.
Facebook selbst, nur seit sechs Jahre gegründet, scheint eine Million Benutzer mehr jede drei Monate zu zählen, wenn wir die ausserordentlichen unprüfenbaren Zahlen glauben, die angekündigt sind, und die beim Ende 2010 sech Milionen erreichen werden. Im Kanada hätte sich ein Bewohner aus zwei eingeschrieben, und sie sind so viele, dass man von einem „Facebook Volk“ spricht! 2009 waren Facebook’s Einkommen 635 Millionen, und sie sollten beim Ende 2010 die Milliarde treffen. Nach dem amerikanischen Institut Hitwise zählt Facebook 3% mehr einzige Benutzer als Google, und auch mehr besichtigte Seiten, während die mehrmahl verschiebene Ankündigung von „Google me“ nochmahl verspätet wird. Facebook erregt, sagt mann, 25% der Internet Kommunikationen in den Vereinigten-Staaten.
Sollte man annehmen, dass die Durst nach Sozialization nicht vermindern wird, und auch nicht das Gefühl der Einsamkeit in unseren individualisten Massen, dann kommt die Frage: wie kann man heutzutage den voraussichtbaren Fall von Facebook vorgreifen ? Es git dafür mehrere Gründe.
Vom Anfang an war Facebook ein sozialer Netz für Jüngere, die Freunde suchen. Es ist seitem eine Mitbewerbung gekommen, immer mehrere Bekanntschaften anzuschlagen. Es sieht aus, wie bei allen diesen Eingenommenheiten der jüngeren Generationen, die sich mit aufeinanderfolgenden Moden identifizierten, sei es für Kleidung, Musik oder Tanzen, dass die Facebook Generation ältern wird, und die nächste mit was anderem sich diferenzieren wollen wird. Schon hört man neue Jüngeren angeben, dass Facebook langweilig und altmodisch sei. Ähnliches geschieht mit den Moden für digitale Programmen, Geräten und Gadgets. Die digitalen Taschenuhren, die legitimer Weise in den Kaufladen eingefallen waren, sind heute nicht mehr zu finden. Die Mode ist jetzt zur grossen analogischen Zeigern und Zifferblatten zurückgekomen, obwohl diese Uhren nur eine sehr begrenzte Information im Vergleich mit den digitalen anbieten. Man spricht nicht mehr von „Second Life“, ein elektronisches Spiel in virtualer Umwelt, die einen Welterfolg drei Jahre her gekannt hat. Jeder beschäftigte sich zur Zeit ein Avater zu programmieren und animieren, Grundspekulation mit dem in Dollaren wechselbaren Geld zu machen. Alle wichtigen Verkaufgesellschaften, Institutionen und sogar manche Universitäten hatten in diesem aufregenden virtualen Raum für Gebäude und Schaufestern investiert.
Trotz der heutigen Neigung für Durchsichtigkeit und Echtheit erregen die sozialen Medien mehr und mehr Misstrauen. Es ist klar, dass diese naïven Facebook Benutzer, die ihr privates Leben täglich on line vorzeigen, Datastosse über sich selbts anhäufen, die sofort für das Beste wie auch das Schlimmste gebrauchbar werden. Eine neulich übers Benehmen der Konsumenten von Ilgo in Frankreich veröffentliche Untersuchung, zeigt dass 80% der Internet Benutzer die Konfidentialität’s Versprechen und Beachtungen der sozialen Medien nicht trauen. Und manche öffentliche Streite gegen Facebook, den wichtigsten, haben schon seine Leitung gezwungen zurückzuweichen, und scheinbare Zugeständnisse anzunehmen. Trotzdem bleibt es schwierig aus Facebook herauszukommen, und dem einen, der es schafft, wird es sofort erwähnt, um ihn zu „beruhigen“, dass im Falle er später sein Gedanke änderen, und wieder in Facebook sich einscreiben möchte, er alle die privaten Daten unberührt wieder finden wird, die er gerade auszuwischen versucht hat, um sein privates Leben und seine Zukunft zu schützen! Diese zwei Facebook Gesichte, das eine voll frendlicher Lust, das andere hinterhältig möglicher kommerzialen Ausbeutung unserer persönlichen Daten, klingen als eine furchtbare Kontradiktion.
Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW gerade 25 Jahre her, hat neulich einen Artikel herausgegeben, um den „geschlossenen Karakter“ der Facebook Plattform heftig anzuzeigen. Dazu müssen wir auch unterstreichen, dass, trotz der neuen Ankundigung einer einfachener und schnellerer dem Chat änlicher Weise zu kommunikieren, die das alten elektronische email ersetzen würde, hätte man es schwierig, irgendeiner technologischen Innovation mit den Facebook‘s Funktionalitäten zu sprechen. Es ist wahr, dass Facebook es nicht braucht, da diese Platform keine Tiefe bietet, insoweit sie sich zu oberflächlichen Kommunikationen ohne Inhälte widmet. Es bleibt aber deswegen schwierig vorzusehen, wie diese Platform den offenbare Gegensatz zwischen den naïven Beziehungen der Jüngeren und den gesellschaftlichen und beruflichen Gebrauchen Erwachsenen, die sie für politischen, kommerzialen, humanitarien Aktivitäten, oder für literarischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen, akademischen Diskussionnen benützen, überwinden könnte. Hier sehen wir wieder zwei Facebook Gesichte, die widersprechend sind. Die Kundschaften sind verschieden, die Tätigkeiten und technologischen Bedürfnisse auch. Es ist klar, dass diese Platform zu breit ist, nicht bald zerbrechlich zu werden.
Der kommerziale, immer drohende Missbrauch der persönlichen Daten, der schon mehrere Benutzer Facebook zu verlassen treibt, hat New Yorker Studenten angeregt die alternative Plattform Diaspora im vorigen Mai 2010 zu entwickeln. Sie haben sich für open source Software entschlossen, um die Möglichkeit den Benutzern zu geben, die Platform zusammen und weiterzuentwickeln und seine Orientationen, Gebrauchen und Regelungen selbst zu kontrolieren.
Die sozialen Medien werden sicher nicht verschwinden, aber sir werden sich weiter teilen, um besser mehr besondere Bedürfnisse mehr spezifiken Gemeinschaften zubeantworten. Im Weltstreit zwischen Microsoft, Google und Apple, Facebook ist sicher, trotz seinem heutigen übermässigen Erfolg, oder sogar wegen dieser oberflächligen strukturlosen Eingenommenheit das empfindlichste und verwundbarste dieser digitalen Reichen. Die Kommunikationen ohne Inhalt fliessen von einer Vase zur nächsten wie Wasser, ohne sich zu fixieren. Andere Metaphor: die viralen Kommunikationen bewegen sich sehr genau in zahlreichen Blocken, aber sie ändern auch plötzlich ihre Richtung zusammen im Block wie Fischen- oder Papageigruppen. Facebook’s Zukunft ist mehr als unbestimmt. Von seinem Erfolg gelitten und gefangen, wird es nicht fähig sein, sich neu zu denken, und seine sozialen Funktionen und Funktionalitäten besser zu definieren und zielen. Wie könnte es gelingen, bevor die Eingenommenheit der nächsten Generation zu verlieren, wie auch die Treue des beruflichen Benutzer, die ihm heute angehackt sind.
Hervé Fischer

2010-12-19

El declino previsible de Facebook




¿Quién osaría hoy negar la importancia de los medios sociales? Nos parecen como fundamentos de las comunicaciones digitales, alimentados sin cesar por la contaminación viral. Seguimos corriendo entre Myspace, Youtube, Twitter, ansiosos de aparecer en todos. Según Reid Hoffman, el fundador de Linkedin (70 millones usuarios), “Myspace es el bar, Facebook el barbacoa al fundo del jardín y Linkedin el oficio”.
Observamos que esos medios sociales se han multiplicado rapidamente: Flickr, Myheritage, Trombi, Last.fm, Plexo, Classmates, Viadeo, Xing, Jobssip, Renren Xiaonei en China (una imitación de Facebook - se traduce por “La gente en el campus”), hasta en África con soporte del celular: iYam.mobi, creado por Fritz Ekwoge.
Facebook mismo, nascido hace seis años, parece crecer hoy de un millón usuarios cada tres meses, según los asombrosos e incomprobables números publicados, hasta alcanzar 600 millones a fines de 2010. Se dice que uno de cada dos Canadienses participa en Facebook - hasta tal punto que Canadá seria “una nación Facebook”. Y su volumen de negocio, de 635 millones en 2009, alcanzara probablemente los mil millones a fines de 2010.
Según el Instituto norteamericano Hitwise Facebook puede prevalerse de 3% visitadores únicos más que Google y de más páginas vistas, mientras que el lanzamiento de “Google me” está una vez más diferido. Se considera que Facebook atrae ahora 25% del tránsito en los Estados Unidos.

Hay modas en el mundo digital

Considerando que la sed para socializar, así como el sentimiento de soledad dentro de nuestras masas individualistas no va a disminuir ¿Cómo es posible anunciar hoy el declino previsible de Facebook? Las razones son muchas.
Facebook ha nascido como una red de adolescentes en busca de amigos - hasta crear una competencia de cada uno para enorgullecerse que los suyos sean siempre más numerosos. Y sabemos ya que todos semejantes entusiasmos, los aquellos las nuevas generaciones de jóvenes se identifican sucesivamente, son efímeros, que se expresan con modas de trajes, grupos de música o danzas. Así la generación Facebook envejecerá y dejara la mano a otra. Ya muchos dicen que “Facebook es aburrido y anticuado.” Lo mismo ocurre con las modas rápidas en casi todas las herramientas y los programas digitales. Los relojes digitales han encontrado un éxito extensivo y legitimo durante unos anos, pero han casi desaparecido hoy de las tiendas. La moda se volvió de nuevo en favor de agujas largas sobre esferas grandes pero ofreciendo mucho menos informaciones que sus precedentes digitales. No hablamos mas de Second Life y hemos olvidado su éxito de hace aun tres anos, cuando cada uno deseaba crear su avatar en ese juego, acumular su moneda convertible en dólares, especular con los terrenos virtuales; me recuerdo que cada empresa importante, cada institución hasta las universidades tenían casi una obligación social y comercial de abrir y animar una tienda, un oficio, un escaparate virtual en Second Life. Hoy una inversión perdida.

Desconfianza

Es verdad que las nuevas generaciones se aficionan hoy para la transparencia y la autenticidad, pero observamos también que los medios sociales como Facebook despiertan más y más desconfianza. Es cierto que muchos jóvenes, cuando exhiben ingenuamente sus vidas privadas, crean fichas sobre sus mismos con datas personales disponibles para todo uso, lo mejor como lo peor. Una enquista reciente por sondeo de parte de Iligo, una agencia Francesa de análisis de comportamientos de los consumadores, nos informa que 80% de los usuarios no tienen confianza en las políticas declaradas de los medios sociales.
Hablando de Facebook, lo más reconocido de todos, muchas polémicas han forzado sus dirigentes a echar y ofrecer concesiones para guardar las apariencias. Sin embargo sigue difícil salir de Facebook, y si se logra, aparece un mensaje para “tranquilizar” el evadido informándole que en caso de su cambio de idea, si él desea reinscribirse en Facebook, encontrara de nuevo sus archivos intactos, los data mismos que el intentaba de borrar definitivamente para proteger su vida privada y su futuro. Esas dos caras de Facebook, la una tan simpática y atenta, la otra de explotación comercial escondida, parecen muy contradictoras.
Contradicciones
Tim Berners-Lee, el inventor de la Web hace precisamente 25 años desde el último mes de Noviembre, acaba de publicar un artículo para criticar con insistencia “el carácter cerrado” de la plataforma Facebook. También hay que subrayar a pesar del anunciamiento reciente de Facebook para reemplazar el “viejo obsoleto correo electrónico” por un nuevo medio de intercambio más rápido y flexible como el “chat”, que ese medio social no ofrece verdaderas innovaciónes tecnológicas en el campo de sus funcionalidades. Además carece de profundidad dedicándose primero a intercambios individuales superficiales y sin contenido. Mucho más, no veo como esa plataforma estará capaz de sobrevivir a una contradicción evidente entre las relaciones ingenuas de adolescentes y los usos adultos corporativos y profesionales tales como campañas políticas, comerciales, humanitarias, o debates literarios, científicos, históricos, académicos, etc. Encontramos de nuevo dos caras de Facebook muy divergentes. Las clientelas así como los usos e objetivos son diferentes. Esa plataforma resulta demasiado larga para no parecer pronto frágil y disfuncional. Sin contar el abuso comercial siempre amenazando de explotación de los datos personales, que sea para el marketing individualizado o cualquier control profesional o policial, lo cual incita muchos a salir de Facebook y ha provocado una iniciativa alternativa, la de Diaspora (Nova York, Mayo de 2010). Sus iniciadores – otros estudiantes – ofrecen de desarrollar una plataforma con código abierto open source, para permitir a los usuarios de controlar directamente las orientaciones, políticas y usos del sitio.

Segmentación

Los medios sociales no van a desaparecer, es evidente. Pero van a segmentarse, para responder más directamente a necesidades más especificas de comunidades más bien identificadas. Considerando la competencia entre los imperios digitales Microsoft, Google e Apple, Facebook parece lo más vulnerable, a pesar del exceso du sus éxitos rápidos, o más bien a razón de ese exceso mismo, espectacular pero superficial y sin estructura. Las comunicaciones sin contenido corren como el agua, de un vaso a otro sin fijarse. Otra metáfora: las contaminaciones virales se mueven como bloques con precisión, pero imprevisibles como bancos de pescados o bandadas de papagayos. El futuro próximo de Facebook es más que incierto. Arrastrado por su éxito, no estará capaz de reconfigurarse definiendo más precisamente sus objetivos y funcionalidades en tiempo para no perder el favor de la próxima generación de jóvenes y de los usuarios adultos hoy vinculados a su éxito.
Hervé Fischer

2010-12-12

Anticipating Facebook's decline


Who would today deny the importance of social media ? They look essential to our digital communications and they are continuously nourished by an increasing viral contamination. We are running from Myspace to Youtube, Facebook, Classmates, Twitter (soon reaching 200 million users), etc. We feel we have to be active everywhere in the social media sphere. Reid Hoffman, the founder of LinkedIn (70 million users), suggested that "Myspace is the bar, Facebook is the barbecue in the garden and LinkedIn is the office"! And these social media have quickly multiplied: Flickr, Myheritage, Trombi, Last.fm, Plexo in the US, Viadeo in France, Xing in Germany, Jobssip in Spain, Renren Xiaonei in China (an imitation of Facebook, those Chinese name means “the people on the campus”), and even in Africa, on mobile phone, with iYam.mobi, launched by Frotz Ekwoge.
Facebook, after only six years of existence, seems to increase now the affluence of its users by 100 million each three months, according to the phenomenal numbers which are announced. One Canadian out of two would be enrolled, with such fervor that one may speak of "Canada as a Facebook nation". With 635 million revenues in 2009, Facebook may reach the billion dollars in 2010. According to the American Institute Hitwise, Facebook attracts 3% unique visitors more than Google with more pages visited. In the same time the launching of Google me has been again postponed. A creditable estimation figures that Facebook captures today 25% of the internet traffic in the US.

Taking in account that the social desire for being connected, resulting from a prevalent feeling of loneliness in our individualistic social masses, will not diminish, it may look unreasonable to anticipate today the inevitable decline of Facebook. Still, the reasons are many.
Facebook was launched as a platform for adolescents looking for friends. And it remains a daily competition for many of them to increase the number of their friends, not necessarily giving attention to the quality of these relations. As it always happened of such infatuations of younger generations in the past identifying themselves with successive and opposite clothing modes, new dances and musical groups, the Facebook generation will pass and be replaced by the next one. We already hear of Facebook as has been and annoying by younger adolescents. We indubitably observe the same ephemeral trends in the succession of digital tools, gadgets and programs. Digital watches, which have known a legitimate invasive success in the recent past, have almost disappeared of the market today. The mode has turned in favor of big hands on large faces. We almost don’t mention anymore Second Life, a videogame which has encountered a huge success three years ago, and attracted everyone, eager to design his own avatar and let it leave in this virtual space, enjoying a convertible money, real estate speculation, cultural activities, shops and show windows from big trademarks and institutions.
In spite of today’s fervor for transparency and authenticity, friends’ networks such as Facebook give rise to more and more distrust. Of course many ingenious young Facebook users still put themselves their private data files on line, which may be later exploited for the best and the worst. But a recent survey published by Illigo, a French agency of consumers’ behaviors analysis, concluded that 80% of internet users distrust the privacy policies of the social media in general. Facebook itself, the most successful, has been confronted to a series of hard polemics, which have obliged its managers to move back several times and make so called concessions. Nevertheless it remains difficult to get out of Facebook and if you succeed, the site will make you relax, mentioning that in case you would like to come back, you will find your page again with your personal data, the same which you have tried to definitively delete to protect your privacy and life to come! These two faces of Facebook, the friendly one, and the other one with sly data mining are terribly contradictory.
Tim Berners-Lee, the inventor of the web - twenty-five years ago last November -, has just published an important article to criticize Facebook for being a close platform. Allow us to also underline, in spite of the recent announcement launched by Facebook concerning a new application for interpersonal exchanges aimed to replace the so called obsolete email by a faster and easier way, that Facebook has not yet develop any technological innovation deserving to be mentioned. Moreover, it lacks profundity and content’s quality, dedicating itself to superficial personal exchanges without much to say. l don’t see how this platform will be able to overcome much longer the evident contradiction between naïve exchanges between younger and serious uses of professionals and corporations, such as political, commercial, or humanitarian campaigns, literary, scientific, historical or academic debates, etc. Again we are confronted to two faces of Facebook which are not consistent. Facebook customers are divergent, their activities too and this platform looks evidently to wide not to appear fragile and irrelevant.
Not to mention that the commercial abuse of private profiles and data, which looks inevitable, prompts many users to quit Facebook, and has given rise to an alternative initiative called Diaspora (New York, May 2010), aimed to develop an open source platform allowing all users to control its orientations, policies and uses.

Social media will for sure not disappear, but they will certainly segment more, aiming to better answering to specific communities’ needs. Confronted to the hard competition between such digital empires as Microsoft, Google or Apple, Facebook looks evidently as the most vulnerable of them, not only in spite of its fast and spectacular rise, but because of the excess of it, which results from a superficial and unstructured infatuation. Communications without content are alike water, running from a vase to another. Allow us to use another metaphor: viral contaminations are alike schools of fishes or parrots; they move quickly as blocks without warning. The future of Facebook is more than uncertain. Captive in its excessive success, it would have severe difficulties to redesign itself, and does not seem able to better aim at more specific objectives and functionalities before lousing the favors of the next generation of adolescents and the fidelity of corporative and institutional activities linked to it.
Hervé Fischer

2010-12-06

El cuerpo transformado


El cuerpo transformado, c’est le titre du livre de Naief Yehya dont je voudrais souligner l’importance. Ce livre remarquable par sa lucidité critique tout autant que par la richesse de l’information sur laquelle il s’appuie, a d’autant plus de mérite qu’il a été publié dès 2001 (Paidos, Mexico). Son succès a conduit à une réimpression en 2008.
La stratégie intellectuelle de Naief Yeyya est toute philosophique. Face à l’utopie naissante du clonage humain, des cyborgs et du posthumanisme, Naief Yeyha choisit d’aller jusqu’au bout de toutes les conséquences logiques – si non prévisibles – des affirmations ingénues de ces gourous nord-américains qui nous annoncent la révolution anthropologique du silicium intelligent. Il en démontre ainsi l'errance sidérante. Ces prétendus grands penseurs du posthumanisme, ce sont en effet des auteurs à succès, tels Ray Kurzweil, des chercheurs de grands laboratoires d’intelligence artificielle, de robotique, de génétique, de biotique, de neurologie cognitive, tels Hans Moravec, Marvin Minsky, James Bailey, etc. Le gène de l’intelligence critique et un minimum de formation philosophique leur font terriblement défaut.
Aujourd’hui on ajouterait des artistes comme Stelarc, ou Eduardo Kac qui a introduit un gêne d’artiste (lui-même) dans une fleur de petunia, ce qui donne l’edunia (un hybride d’Eduardo et de Petunia). Ce croisement inter-espèce apparaît, semble-t-il dans les nervures rouges de la plante. Nous voilà dans une utopie biotechnologique qui intéresse naturellement tout artiste sous tutelle du mythe de la création. Le lapin transgénique fluorescent signé en 2000 par Kac, et les autres chimères mises en œuvre par les artistes qui explorent le génome et la vie artificielle, ont au moins le mérite de forcer le débat social sur les nouveaux pouvoirs que nous revendiquons par rapport à la nature et à la vie.
Naief Yehya, grand amateur de science fiction, ne peut pas être taxé de frilosité. L’humour et l’ironie dont il use par rapport à ceux qui pensent dépasser bientôt la complexité et la créativité quasi illimitée de la nature sont d’autant plus significatives. En fait, il y a encore un abime de connaissances et d’expertises entre une prothèse de main electromécanique et les performances d’une main vivante. Et nous pourrions en dire autant de la peau, de la vision, de l’intelligence artificielles, etc. Certes, il y a dans la vie du plus ou moins complexe, du plus ou moins vivant, du plus ou moins mécanique, électrique, chimique. Et il est déjà possible d’envisager une thérapie génique personnalisée, comme le propose ici au Québec le Dr Pavel Hamet et d’en espérer une grande efficacité préventive. Il est possible de jouer dans le livre du génome, de réécrire des séquences – la plupart des plantes de notre agriculture en sont la résultante. Transformer le corps pour réparer des faiblesses génétiques, remplacer des pièces (bras, rein, cœur, etc.) devient possible et prometteur. Les prothèses sophistiquées que nous sommes capables de manufacturer aujourd’hui sont d’une grande utilité pour une personne amputée ou handicapée. Mais déclarer au nom de la technoscience actuelle et de ses promesses prétendument posthumanistes, que le corps est obsolète, comme le répète Stelarc en imaginant la greffe d’une troisième oreille dans l’avant-bras, ou d’un troisième bras robotisé, est ingénu.
Naief Yehya souligne l’importance du mythe éternel de l’empowerment humain qui est excité aujourd’hui par les progrès des technologies numériques. Il évoque l’importance de la littérature et des films de science fiction, comme Blade Runner (Ridley Scott, 1982). Il rappelle avec amusement le robot historien tentant de comprendre dans le futur l’évolution de « l’humanité » depuis l’origine de la vie à partir des transformations de la robotique (Manuel de Landa War in the Age of Intelligent Machines, New York 1991).
Il est légitime que l’homme cherche à améliorer son corps (beauté, force, intelligence, mémoire, longévité, etc.) non seulement par la gymnastique, le maquillage et la mode, mais aussi par la technoscience. Nous venons d’ailleurs d’apprendre que des chercheurs de Harvard auraient découvert la possibilité d’inverser avec la télomérase, une enzyme qui agit sur le raccourcissement des télomères, le processus de vieillissement de cellules de souris, et donc de les rajeunir. Bravo ! Ce désir humain, lié à l’instinct de puissance que j’ai moi-même analysé dans CyberProméthée (vlb, Montréal, 2003), qui est exalté aujourd’hui plus que jamais, nous conduira certainement à une maîtrise plus grande de la vie, de la matière et donc de notre corps. Nous ne sommes encore qu’au tout début de ce genre de médecine. Mais au lieu de rêver que nous sommes devenus « enfin » des robots cyborgiens avec une mégapuce dans le cerveau et un grand ordinateur central en nuage - le cloud computing - que nous avons curieusement situé dans le ciel comme le Dieu de jadis était maître de notre âme, nous devrions commencer par prêter davantage d’attention à la transformation du corps par l’obésité et la pollution environnementale et alimentaire, qui, pour la première fois font reculer sensiblement aujourd’hui l’espérance de vie des Nord-Américains. C’est moins enthousiasmant, mais plus réel, et cette désolante observation triviale nous ramènera utilement sur terre pour maîtriser plus efficacement et immédiatement l’évolution de notre espèce.
Hervé Fischer

2010-12-04

Le déclin prévisible de Facebook


Qui oserait nier aujourd'hui l'importance des médias sociaux. Ils nous apparaissent comme des incontournables, que la contamination virale nourrit sans cesse. Nous courons entre Myspace, Youtube, Facebook, Classmates, Twitter (bientôt 200 millions de comptes), etc. anxieux d'être présents partout. Le fondateur de Linkedln (70 millions d'usagers), Reid Hoffman, a pu affirmer que "Myspace c'est le bar, Facebook c'est le barbecue au fond du jardin, et Linkeldln c'est le bureau". Et ces médias sociaux se sont multipliés: Flickr, Myheritage, Trombi, Last.fm, Plexo aux États-Unis, Viadeo en France, Xing en Allemagne, Jobssip en Espagne, Renren Xiaonei en Chine (une imitation de Facebook qui se traduit ainsi: les gens sur le campus), et même en Afrique, sur téléphone mobile: iYam.mobi, lancé par Fritz Ekwoge.
Facebook lui-même, qui a juste six ans d'existence, semble augmenter son nombre d'usagers d'un million par trimestre, à en croire les chiffres faramineux et non vérifiables qui sont annoncés, atteignant les six-cent millions en cette fin de 2010. Un Canadien sur deux s'y serait inscrit, au point où l'on parle du Canada "as a Facebook Nation". Et ses revenus, de près de 635 millions en 2009 devraient atteindre le milliard pour 2010.Selon l'Institut américain Hitwise, Facebook pourrait se prévaloir de 3% de visiteurs uniques de plus que Google et de plus de pages vues. Simultanément l'annonce du réseau "Google me" est encore une fois reportée. Facebook constituerait, dit-on, 25% du trafic de l'internet aux États-Unis.
Alors que le désir de socialiser ne risque pas de diminuer, ni le sentiment de solitude de nos masses individualistes, comment peut-on annoncer aujourd'hui le déclin prévisible de Facebook? Il y a bien des raisons.
Facebook est d'abord un réseau d'adolescents en quête d'amis - c'est devenu une sorte de compétition d'en afficher toujours plus -, et comme tous les engouements auxquels s'identifient successivement les générations de jeunes, avec des modes vestimentaires, des groupes musicaux ou des danses, la génération Facebook va vieillir et passer la main. On entend déjà de plus jeunes déclarer que "Facebook c'est plate!". Nous observons la même éphémérité dans la succession des modes pour les outils numériques. Ainsi, les montres digitales, qui avaient envahi à juste titre le marché, en sont quasiment disparues aujourd'hui. La mode est revenue aux grandes aiguilles sur de larges cadrans. On ne parle quasiment plus du jeu Second Life, qui avait tant de succès il y a trois ans, avec sa spéculation foncière, et qui battait sa propre monnaie, convertible en dollars. Chacun voulait y créer son avatar, tandis que les grandes institutions et les multinationales y investissaient pour ouvrir des vitrines et des commerces. Malgré le goût actuel pour la transparence et l'authenticité, les réseaux d'amis tels que Facebook provoquent de plus en plus de méfiance. Il est vrai qu'en exhibant ainsi leur vie privée, beaucoup de jeunes se fichent ingénument eux-mêmes, et que ces données personnelles sont aussitôt utilisables pour le meilleur et pour le pire. Une enquête récente menée par Iligo, une agence française d'analyse des comportements des consommateurs, révèle que 80% des internautes n'ont pas confiance dans la politique de confidentialité des médias sociaux qu'ils utilisent. Dans le cas de Facebook, le plus en vue, de nombreuses polémiques ont obligé ses dirigeants à reculer et à faire d'apparentes concessions. Il n'en demeure pas moins qu'il est compliqué d'en sortir et que si vous y parvenez, le site vous "rassure" en vous indiquant que si vous changez d'avis et voulez plus tard vous réinscrire, vous y retrouverez aussitôt toutes les données personnelles que vous y avez mises - celles que précisément vous venez d'essayer d'effacer définitivement pour protéger votre vie privée et votre avenir! Ces deux faces de Facebook, l'une de gentille convivialité, l'autre d'exploitation commerciale sournoise de ces données privées, sont terriblement contradictoires.
Tim Berners-Lee, l'inventeur du Web, voici juste vingt-cinq ans, vient de publier une mise en garde insistante sur le "caractère fermé" de la plateforme Facebook. Nous ajouterons que malgré l'annonce récente de Facebook d'offrir désormais un mode d'échange facile, rapide et convivial qui allait rendre obsolète le "vieux courriel", ce réseau n'offre guère d'innovations dans ses fonctionnalités. En outre, il manque de profondeur, se dédiant à des échanges superficiels et sans contenus. Je vois mal, enfin, comment cette plateforme surmontera encore longtemps la contradiction évidente entre les relations naïves d'adolescents et les usages adultes corporatifs ou professionnels, tels que les campagnes politiques, commerciales, humanitaires, les débats littéraires, scientifiques, historiques, universitaires, etc. Voilà encore deux faces de Facebook qui ne s'accordent pas. Les clientèles ne sont pas les mêmes, les activités non plus et cette plateforme est manifestement trop large pour ne pas apparaître bientôt fragile et non pertinente.
En outre, l'abus commercial constamment menaçant de l'exploitation des données personnelles, qui incite beaucoup d'utilisateurs à quitter Facebook, a suscité une initiative alternative, celle de Diaspora à New York, en mai 2010, qui propose une plateforme en logiciel libre avec code source ouvert, qui permet à tous les usagers de contrôler les orientations, les politiques et les usages du site.
Les médias sociaux ne disparaîtront certainement pas, mais ils vont se segmenter davantage, pour mieux répondre à des besoins plus spécifiques de groupes plus définis. Et dans la lutte entre les empires numériques Microsoft, Google et Facebook, c'est ce dernier qui est manifestement le plus fragile, malgré l'excès de ses succès actuels, ou plutôt à cause de cet engouement superficiel et non structuré. Les communications sans contenu sont comme l'eau, qui se répand successivement en vases communicants. Autre métaphore: les contaminations virales sont comme les bancs de poissons ou les volées de perroquets: elles se déplacent rapidement et en bloc. L'avenir prochain de Facebook est plus qu'incertain. Entraîné par son succès, on ne voit pas comment il pourrait se reconfigurer en ciblant mieux ses objectifs et ses fonctionnalités avant de perdre les faveurs de la prochaine vague d'adolescents et des usagers adultes qui s'y sont accrochés.
Hervé Fischer

2010-12-01

Little Brother


Un jeu vidéo mis en ligne à l'automne 2010,reprenant le thème de la tragédie du collège Dawson de Montréal, nous invitait à tuer le plus possible d’étudiants et de policiers pour gagner. C’est ce que proposent déjà beaucoup d’autres jeux électroniques, dont le succès commercial donne à réfléchir. Face aux réactions de la famille d’une des victimes de cette tuerie, l’auteur du jeu, un certain Virtuaman, a d’abord objecté l’innocence de son initiative, puis a fini par céder à l’indignation générale et retiré le jeu en s’excusant. Ce même automne Tyler Clementi, 18 ans, étudiant à la Rutgers University, violoniste virtuose, dont la vie intime, captée par une webcam, avait été mise en ligne par deux autres étudiants, s’est suicidé en se jetant du pont George Washington, ne supportant pas l’exhibition de son homosexualité. L’Associated Press a relevé douze cas de suicides de jeunes pour harassement en ligne depuis 2003. En 2010 encore, en Illinois, un homme a été condamné pour harassement sur Facebook de son ex-amie et du nouvel amant de celle-ci. Inversement, une mère a été poursuivie en justice par son propre fils, dont elle contrôlait abusivement les échanges en ligne, notamment sur Facebook, selon elle pour son bien. Et elle a été condamnée. Et beaucoup d’autres personnes sont victimes de fraudes, vol d’identité, arnaques ingénieuses, spam incessant, virus, logiciels espions, et méfaits de hackers anonymes.
Le problème général du contrôle de nos communications par les Etats, leurs polices et leurs services d’espionnage antiterroriste, demeure critique face à nos libertés individuelles, mais en plus du Big Brother, il faut donc compter désormais de plus en plus aussi avec celui que nous appellerons Little Brother, et qui devient peut-être encore plus problématique. Chacun peut aujourd’hui facilement, d’un simple clic, abuser de l’accès à la diffusion immédiate de l’internet et des médias sociaux Myspace, Youtube, Facebook, Twitter, etc., qui sont infiniment plus puissants dans le cyberespace que les rumeurs, la médisance ou le chantage dans le monde ancien de la ville ou du village. Beaucoup croient même qu’ils peuvent agir ainsi dans un total anonymat, sans être vus, sans être identifiés, ce qui est d’ailleurs de moins en moins vrai.
Certes, le droit criminel existe, qui permet de condamner les cyberdélits de ce genre, le même que dans la vie réelle. Mais beaucoup de gens semblent trouver de plus en plus banale cette possibilité d’épier, de faire du voyeurisme, de voler, d’accuser, de nuire, de détruire, de diffuser n’importe quoi sur le sur le web, et d’oublier les exigences de la vie réelle, pour adopter les mêmes libertés que prennent les jeux électroniques. La frontière entre le réel et le virtuel n’est plus perçue. Voyous, bandits et pervers se mêlent aux voisins malveillants. Cette permissivité technologique entraîne une perte du principe de réalité. Cela favorise la multiplication de ces actes gratuits ou passionnels et vengeurs qui peuvent avoir des conséquences dévastatrices pour ceux qui en sont victimes. L’autre peut devenir un démon virtuel mortel pour l’homme. Comme si le cyberespace était de plus en plus hanté d’esprits malfaisants, comme dans les cultures animistes. Et ces nouvelles sorcelleries numériques sont tout aussi efficaces que celles des sociétés moyenâgeuses ou primitives.
Hervé Fischer

2010-06-24

Artiste numérique en Afrique



Je donne aujourd'hui la parole à Gervais Loko, à propos d'un artiste numérique africain:
"Il est né la même année que l’art numérique et a passé le plus clair de ses 30 ans dans la passion de l’informatique. Giovani Haroldo de SOUZA alias ROLHDHO, d'impressionnante stature, fait de la peinture numérique son passe-temps favori et une tribune pour dire ses quatre vérités au monde.
"Dans ses œuvres, Rolhdho exprime ses déceptions dans un monde que la guerre, la haine et l’acharnement contre l’environnement sont en train de tuer à petits coups. Si l’auteur s’ingénie à peindre les valeurs animales de nos civilisations, il n’est cependant pas un peintre de mauvais augure. Sur plusieurs de ses tableaux, dans les décombres de l’humanité et de la nature agressée, on aperçoit plusieurs lignes qui appellent à la vie et à l’amour de la vie. «Pour la plupart du temps, je me retrouve en train de retranscrire des valeurs positives. Tout ce qui vivifie l’être humain m’intéresse», confie Rolhdho, ce peintre sans école qui a choisi l’école de la vie pour porter ses espérances d’un monde où le règne de l’amour et la puissance du pardon et du vivre-ensemble sont facteurs de progrès. L’essentiel, pour lui, c’est de réussir quelque chose dans la vie, marquer son passage sur terre.
"L’autre trait de caractère de Rolhdho, c’est sa conscience transnationale. Né à Cotonou et ayant limé sa bosse entre Paris, Abidjan et Accra, menant sa carrière de graphiste et de technicien de communication visuelle entre le Bénin et le Togo, il a cette vue perçante et pertinente sur les problèmes de l’Afrique contemporaine qui le rend profondément panafricaniste. Croyant aux vertus de la solidarité et aux richesses de la culture endogène, il parie que le continent s’en sortira et que l’axe de la prospérité se déplacera peu à peu vers les tropiques. Malgré la profondeur de ses idées et sa détermination à les voir se concrétiser, l’engagement de Rolhdho ne dépasse pas encore le cadre de l’écran et des toiles. Mais cet engagement a le mérite de rester authentique."
Giovani Haroldo de SOUZA

2010-03-05

Les nouveaux écrivains du Grand Livre de la vie


Alpha. Béta. L’alphabet grec ancien comptait vingt-quatre lettres. Le latin, qui en est dérivé et que nous utilisons toujours en compte vingt-sept et quelques variantes. L’arabe en compte vingt-huit. La grande innovation du XXe siècle a été le recours extensif au code binaire en informatique. Quelle est la différence entre un code et un alphabet? Le dictionnaire Robert définit le code comme « un système de symboles destiné à représenter et à transmettre une information. »; et l’alphabet comme « un système de signes graphiques (lettres) servant à la transcription des sons (voyelles, consonnes) d’une langue. » Les idéogrammes chinois sont aussi un code graphique qui correspond à une langue, mais sans être phonétique. Autrement dit, tout alphabet est un code qui correspond à une langue, tandis qu’un code ne correspond pas nécessairement à une langue. On peut coder un alphabet, comme le fait l’informatique. Il existe des codes de couleur, des codes secrets qui permettent de dissimuler un alphabet, etc. Théoriquement, les codes n’ont pas de limite quantitative. L’utilisation d’un code binaire, qui utilise le passage ou non de l’électricité dans un transistor bipolaire, est donc une réduction extrême de la notion de code. C’est en cela qu’elle a été géniale. Grâce à son extrême simplicité, elle permet d’innombrables séries de combinaisons et donc la transcription mais aussi la transmission d’une infinité de langages.
Et le recours à l’informatique en science a logiquement abouti à la découverte de codes naturels, physiques, biologiques, génétiques. La trouvaille est nécessairement de même nature que l’outil dont use le scientifique. Les outils magiques découvrent des esprits, les outils religieux découvrent des dieux agissants, les outils mécaniques découvrent la physique de la nature. Les outils informatiques découvrent nécessairement un univers numérique, formé par des codes, des algorithmes et qui fonctionne selon des logiciels. La prochaine génération d’outils découvrira une nouvelle cosmogonie. Pour aujourd’hui, donc, Dieu est devenu le Grand Informaticien de l’univers. Et la vie relève de la combinaison des quatre lettres ou nucléotides d’un code génétique : a, c, t, g. qui indiquent les quatre acides nucléiques de base constituant l’ADN du noyau de la cellule, et que nous retrouvons universellement dans toute vie. Voilà donc, dit-on, « le livre de la vie ». C’est l’ARN, l’acide ribonucléique, qui lit – curieusement, mais nécessairement, dans un seul sens ! - et transmet l’information génétique de l’ADN en les combinant en paquets de trois lettres : les triplets. Nous avons donc recours directement à la métaphore non seulement de l’alphabet, mais aussi de la lecture en génétique. Comme je le mentionnais dans mon blog précédent, l’âge du numérique fait vraiment de nous de nouveaux lettrés !
L’ARN, donc, « traduit » et indique à quel acide aminé (il y en a en tout vingt) doit correspondre chacun des soixante quatre triplets possibles qu’il rencontre de long de la chaîne de bases nucléiques. C’est de cette combinaison que résultera la constitution de chaque protéine du génome. Or, selon la revue New Scientist, des chercheurs de l’Université de Cambridge viennent de mettre un point un lecteur alternatif à l’ARN, qui constitue non plus des triplets de bases nucléiques, mais des quadruplets, c’est-à-dire des paquets de quatre lettres, qui offrent dès lors non plus soixante quatre combinaisons possibles d’acides aminés, mais, selon la simple arithmétique, à présent 256 combinaisons possibles.
L’informatique génétique, jouant ainsi dans le Grand Alphabet de la vie permettrait alors de créer de nombreux nouveaux modèles de cellules vivantes, dont on pourrait – si ces combinaisons è quatre lettres se révèlent stables et productives - espérer non seulement des chimères ou génomes imaginaires, mais aussi des bactéries utiles dans l’industrie des matériaux intelligents, en thérapeutique écologique ou humaine, etc. L’homme, accédant à l’alphabet même de la vie devient nécessairement un dieu créateur !
Cette fois, la métaphore, si cette découverte de Cambridge se confirme exacte, sera vraiment soumise au test de son efficacité, si non de sa vérité en soi ! Nous allons pouvoir écrire des romans génétiques et inventer, comme en science-fiction, non plus la vivisection, mais la vie-fiction. Voilà un nouvel alphabétisme pour le XXIe siècle. En espérant que nous apprendrons le bon usage du langage génétique, sa grammaire et sa syntaxe, que nous serons bons écrivains de la vie et que le diable ne s’en mêlera pas.
Hervé Fischer

2010-03-03

Éloge des beaux-arts numériques


Beaucoup affirment que l’émergence des arts numériques a mis fin aux beaux-arts(*), même si les arts numériques suscitent encore une forte résistance et soient loin d’avoir obtenu la place qu’ils revendiquent dans les musées et galeries. Il est vrai que les artistes des beaux-arts et ceux des arts numériques se sont jeté l’anathème les uns aux autres dès l’émergence des nouvelles technologies. Il n’y a pas eu d’armistice. Ils ne se parlent plus aujourd’hui. Ainsi Jean-François Lyotard, l’auteur de La condition postmoderne et qui a été en charge de l’exposition Les immatériaux à Beaubourg en 1984 déclare sans ambages que sous la pression des avant-gardes, il est devenu « totalement exclu que quelqu’un saisisse simplement un pinceau et mette quelque chose sur la toile. Je sais que cela arrive encore, que cela revient même en force, mais je trouve cela une calamité et je ne crois pas que cela va durer » (entretien avec R. Wester, 1985, cité dans Mémoire de l’Histoire de l’Art, Gita Brys-Schatan, 1991). Après ce genre de propos, qui ont été multipliés à l’envi, il est devenu d’autant plus difficile de surmonter le fossé creusé par cette nouvelle bataille des anciens et des modernes, qui oppose de nouveaux modernes aux postmodernes.

Mésententes et réconciliations

Les arts numériques ont tendance, selon la logique même des technologies, à rejoindre la culture de masse, dans la foulée de l’appropriation publique du web et du développement des industries du divertissement, de sorte que les journalistes de télévision, qui apprécient les effets visuels spéciaux, s’y intéressent souvent plus qu’aux arts traditionnels. Alors que l’avant-garde des années 1970, promue par les galeries d’initiés, s’était coupée du grand public, les technologies numériques semblent au contraire réconcilier l’art et la classe moyenne. Du moins élargissent-elles l’accès populaire aux arts.
Il est vrai aussi que les arts numériques tendent aujourd’hui à occuper tout le terrain, aussi bien celui de l’image que des installations, de la musique, du théâtre et du cinéma. Ils proposent en outre au public une participation interactive, ludique, qui suscite le même attrait magique que les spectacles de prestidigitation. Au-delà des retrouvailles arts/société sous le signe des nouveaux médias, je rêve aujourd’hui aussi d’une autre réconciliation, celle des beaux-arts et des arts numériques, même si c’est encore une position publique intenable. Au premier abord, il faut bien l’admettre, leurs différences paraissent irréconciliables.
Nous optons plutôt pour que les arts numériques, tout en explorant leurs propres spécificités, restaurent le dialogue nécessaire avec les beaux-arts quant aux questions artistiques fondamentales, celles de notre rapport au monde, de notre sensibilité, de la souffrance, de la beauté, qui s’imposent toujours à nous avec les mêmes exigences que jadis, quelle que soit leur évolution sociologique, technologique et culturelle. Ainsi, Oliver Grau a rappelé avec pertinence qu’il n’y a pas de rupture, mais au contraire une continuité esthétique évidente entre les fresques des villas de Pompéi, les peintures en trompe-l’œil et panoramiques du XVIIe siècle et les œuvres actuelles d’immersion virtuelle (From Illusion To Immersion, 2003). Des arts apparentés ? Encore faudrait-il que des artistes s’en persuadent eux-mêmes. Et il faut admettre que ceux qui ont imité la peinture avec l’ordinateur, comme Matta ou Darcy Gerbarg n’ont pas été très convaincants. Mais il faut dire qu’ils n’ont pas actualisé leurs thèmes d’expression, tentant seulement d’user des logiciels et des palettes graphiques comme s’ils faisaient toujours la même peinture qu’avant. L’option qui s’impose est d’explorer le monde numérique, qui mérite au moins autant notre intérêt que le paysage rural ou urbain. Même Matta, qui s’est pourtant beaucoup intéressé aux environnements technoscientifiques, ne l’a pas considéré lorsqu’il travaillait avec des moyens électroniques. Pour surmonter le faux débat entre matérialité et virtualité, qui, en art, n’a pas de sens, et construire le dialogue désormais nécessaire entre médias traditionnels et nouveaux médias, nous proposons l’idée et la pratique de beaux-arts numériques.
Hervé Fischer

* Illustration: Hervé Fischer, Petite sensation, peinture acrylique sur toile

2010-03-02

Les nouveaux lettrés du numérique


Depuis McLuhan, nous avons pris l’habitude de penser que l’âge de l’écriture et de l’imprimerie s’achèverait aujourd’hui face à la puissance émergeante de la « nouvelle oralité » numérique. Les communications internet et multimédia rétabliraient une multisensorialité que la « Galaxie Gutenberg » avait réduite au visuel de la lecture. Le papier cèderait devant la multiplication des écrans.
Force est de constater pourtant que nous n’avons jamais tant écrit, ni tant lu qu’aujourd’hui. Nous passons quotidiennement des heures à naviguer sur les sites de l’internet, à écrire et lire des courriels, des SMS sur nos écrans de téléphones, à clavarder sur internet, à lire les bandeaux d’information des journaux télévisuels, à écrire et envoyer des c.v., à enregistrer et lire des informations sur les plateformes des médias sociaux, à produire des informations sur les sites web 2.0, etc. On crée des sites web, qu’il faut animer constamment, on rédige parfois quotidiennement, un, voire plusieurs blogs. On écrit sur l’internet comme on n’a jamais écrit sur le papier. On envoyait il y a encore quinze ans une lettre de temps en temps. Aujourd’hui, on écrit des courriels tous les jours à profusion. Même les jeunes sont devenus hyperactifs en SMS. Difficile alors de ne pas désirer maîtriser un minimum d’orthographe, et même des codes savants d’écriture abrégée. Nous avions quelques machines à écrire. Maintenant, on estime à plus d’un milliard et demi le nombre de claviers d’ordinateurs actifs sur la planète, sans compter les claviers de téléphones et d’innombrables équipements et gadgets.
Ne sous-estimons pas pour autant l’impact du multimédia. Mais ses vertus multisensorielles écraniques ne sont peut-être pas aussi grandes qu’on l’a prétendu. On suggérait souvent plus avec moins. La profusion d’images et de sons coupe souvent l’élan de l’imaginaire. Quant à l’interactivité, ses vertus sont indéniables quant aux commodités, mais plus contestables dans le domaine de la création culturelle.
On ne peut plus se passer de tous ces réseaux numériques de la société de l’information dans laquelle nous sommes immergés. C’est en milliards de pages que l’on compte les sites web.
Nous nageons, nous surfons, nous plongeons dans un océan de lettres de l’alphabet. Nous sommes devenus des lettrés du numérique. Paradoxalement, et contrairement à la prophétie de McLuhan, nous connaissons une deuxième phase du développement de l’alphabétisme, encore beaucoup plus extensive que la première, cette fois immersive.
La dangereuse contrepartie de cette deuxième révolution lettriste, c’est sa perte de mémoire irrémédiable, qui tient à sa nature électronique. L’oralité de jadis cultivait au moins la mémoire et nous lui devons l’extraordinaire conservation de textes qui datent de plusieurs milliers d’années. Je n’en dirais pas autant des textes qui aujourd’hui sont confiés à la seule mémoire des disques qu’on appelle « durs », beaucoup plus volatiles que les plaques de terre cuite de jadis.
Hervé Fischer